Leerlauf

Momentan ist die Zeit angebrochen, in der meine Unterrichtstätigkeit ständig unterbrochen wird, vor allem durch Klassenfahrten. Nächste Woche fährt ein Großteil der „Quintas“ nach Prag, im Schlepptau auch eine meiner Lehrerinnen. Vor zwei Wochen waren es die „Quartas“, die in Krakau und Auschwitz die „Viaggio della memoria“ verbracht hatten.
Insofern dezimiert sich mein Programm kontinuierlich, da wir auch kaum Reservestunden für mich parat haben. Wir hatten schon erhebliche Probleme, die zwölf als Pflicht angesetzten Stunden zu finden. Jedoch muss man auch sagen, dass meine Tutorinnen sehr verständnisvoll sind. Ich pendele zwischen Schul- und Wohnort und sie haben es mir erspart, eine erste Stunde zu übernehmen und so um halb sieben frierend an der Bushaltestelle warten zu müssen.
Ich glaube sowieso, dass ich der einzige Teil des Lehrkörpers ist, der öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Im Gegenteil, man würde einen Lehrer fast schon schräg anschauen, wenn er mit dem Bus oder dem Zug zur Schule käme. Oft ist es auch notwendig, da viele der Lehrer nach dem Unterricht einen privaten Taxi-Service haben. Vor allem natürlich für die Kinder, die von der Schule abgeholt werden müssen und dann zu den jeweiligen musikalischen oder sportlichen Aktivitäten gebracht werden. Insofern weiß ich nicht, ob diese künftigen Erwachsenen auf das Auto verzichten wollen, wenn sie es von Kleinauf nur als essentiell kennengelernt haben.

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