Murphy ist immer dabei

Als pädagosicher Anfänger stellt man sich viele Dinge des Unterrichtsalltags zu einfach vor. Beispielsweise biete ich ja einmal pro Woche die Möglichkeit an, einen deutschen Film anzuschauen. Dafür gehen wir natürlich in einen Informatik-Raum mit Beamer und Leinwand. Alles scheint bestens vorbereitet, allerdings lauern die Tücken im Detail. Vor zwei Wochen war zum Beispiel ein Kabel im Eimer, beim letzten Mal hatte ich eine ähnliche Vermutung, allerdings war nur Aus-Schalter am hinteren Teil des PCs eingeschaltet.
Ich bin sicherlich kein Computer-Dummy, aber solche Defekte müssen erstmal entdeckt werden und fressen demnentsprechned viel Zeit & Nerven. Bei freiwilligen Projekten ist dies vielleicht nicht so dramatisch, nerviger wird es dagegen bei obligatorischen Unterrichtsstunden, bei denen am Ende ein entsprechendes Resultat stehen sollte. Einmal setzt das Internet aus, dann wird von den Schülern die erstellte Datei in einem temporären Ordner gespeichert, so dass es in der kommenden Stunde nicht mehr verfügbar ist. Ich sehe das (als Assistent kein Wunder) eher sportlich, aber für meine der Technik eher skeptisch eingestellten Lehrer hingegen ist es eine wunderbare Bestätigung, dass man doch besser beim simplen Kassettenrekorder bleiben sollte und von YouTube & Co. die Finger lassen sollte.

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