Notwendige Vulgärausdrücke

Manchmal denkt man tagelang  immer mal wieder an ein bestimmtes Thema und will das auch gefällig im Blog umsetzen, aber dann liest man einen Artikel in einer Zeitung, der „leider“ recht gut den eigenen Standpunkt wiedergibt. In dem Fall geht es um das Thema „Schimpfwörter im Fremdsprachenunterricht“ und der Artikel dazu entstammt aus „Der Zeit“.

Insbesondere der erste Teil des Artikels ist interessant. Viele Schüler wollen relativ früh Schimpfwörter lernen und zeigen hierbei anscheinend auch die größtmögliche Aufmerksamkeit.  Ich habe in den nun sechs Monaten wohl nur einmal das wahrscheinlich bekannteste Schimpfwort laut (und eher unabsichtlich) im Klassenraum ausgesprochen und trotzdem machte das über die verschiedenen Deutschklassen hinweg die Runde.

Doch eigentlich ist die Motivation nicht der springende Punkt. Vielmehr ist es meines Erachtens für einen Unterricht, der die Schüler im Optimalfall auf die Kommunikation im Zielland vorbereiten soll, essentiell, dass auch Schimpfwörter gelehrt werden.  Wer dies nicht gelernt hat, wird im Fußballstadion oder im Schulbus wohl nicht einmal die Hälfte der Konversationen verstehen. Insofern sollte man die Etikette für ein, zwei Schulstunden bei Seite legen und sich ohne schlechtes Gewissen den Pejorativen widmen können.

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