Kant im italienischen Garten

Heute musste wieder eine Teilung zwischen dem Deutsch- und Französisch-Teil einer Klasse vorgenommen werden und wir hatten den „Zonk“ gezogen, ergo mussten wir einen anderen Raum suchen. Für solche Fälle gibt es in unserem Trakt des Schulgebäudes einen Raum, der früher wohl als Karzer gedient haben muss: Eiskalt, wenig Plätze, gespenstische Atmosphäre. Daher haben meine Lehrerin und ich dem Drängen der Schüler nachgegeben und wir haben die Stunde im Freien abgehalten. Prinzipiell lief die Stunde auch recht gut, aber man hat auch schön sehen können, was man so alles an einem Klassenraum hat:

  • Eine Tafel: Relativ banal, aber selbst mit dem besten Arbeitsblatt muss man manchmal Begriffe und/oder Konzepte irgendwo anschreiben.
  • Ruhe: Gerade von Jungs dominierte Berufsschul-Klassen werden beim Anblick einer fast reinen Mädchen-Klasse doch sehr von ihren Hormonen getrieben und wollen sich von ihrer besten Seite zeigen.
  • Keine Insekten oder intensive Sonnenbestrahlung: Viele Schüler sind doch eher auf die sterile Atmosphäre eines Klassenraumes eingestellt.

Ansonsten kann ich den Liceo-Schülern nur ein Kompliment machen, die sich mit soviel Disziplin einem schwierigen Thema wie Kants Definition der Aufklärung gestellt haben (wohlgemerkt, sie müssen das in einer Fremdsprache lesen). Ich habe dazu natürlich die Passage aus Kants berühmten Aufsatz genutzt, jedoch leicht gekürzt und als Lückentext modifiziert. Und für die Analyse kann ich nur das exzellente Arbeitsblatt von Günther Neumann empfehlen.

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