Mal wieder auf der Schulbank

Die inhaltliche Stille im Blog hat ihren Ursprung darin, dass ich derzeit wieder etwas aus dem Koffer lebe und insofern wenig Zeit und vor allem Muse für das Schreiben von Beiträgen bleiben. Ich denke, dass sich das ab Anfang September wieder deutlich verbessern wird.
Viel Zeit geht derzeit für das Lernen einer für mich völlig neuen Fremdsprache drauf, was allerdings auch mal wieder zum Reflektieren über das eigene Lehr- und Lernverhalten anregt. Ich merke beispielsweise, dass ich Konversationsübungen nicht bei jeder Tageszeit und Laune machen kann. Dann kann ich zur Qual für die anderen Gruppenteilnehmer werden. Oder es wird wieder mal deutlich, wie schwer es überhaupt ist, im Anfängerbereich gescheite Sätze von sich zu geben. In allen Kompetenzbereichen knackt es, aber insbesondere der fehlende Grundwortschatz hemmt enorm und somit bricht fast jedes Satzgebilde schnell zusammen. Dies wiederum regt jedoch zu Kompensation an und hat somit durchaus einen kreativ-anregenden Effekt. Wer bereits eine Fremdsprache erfolgreich gelernt hat (also mindestens bei B2 und höher anzusiedeln ist), geht dieser Herausforderung vermutlich wesentlich entspannter und mutiger entgegen. „Mißerfolge“ in realen Kommunikationssituationen werden leichter weggesteckt und als Aspekt des Lernwegs aufgefasst. Ich hoffe, dass dies bei mir jetzt (wieder) so sein wird.

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