Hospitiert wird auch mal wieder

Mein Versprechen vom letzten Eintrag habe ich nicht so richtig gehalten, die Frequenz der Beiträge hat sich nicht erhöht. Jedoch soll das nicht heißen, dass die Arbeit an der neuen Schule keine frischen Inspirationen aufkeimen lässt. Im Gegenteil, durch das hohe Niveau der Schüler und auch den mir gegebenen Freiraum kann ich viel mehr ausprobieren und feilen, was auch hier im Blog seinen Niederschlag finden wird.
Die ersten Tage habe ich ein wenig hospitiert, was ich erst eher etwas belächelt hatte, aber mir dann doch einiges gebracht hat. In der pädagogischen Forschung wird ja viel davon gesprochen, wie die eigene Schulzeit die angehenden Lehrer prägt, allerdings habe ich vielleicht genauso viel durch die Begegnungen mit erfahrenen Lehrer während meiner Praktika und Assistentenzeit mitgenommen. Ich finde es faszinierend, wie sie einerseits feste pädagogische Vorstellungen besitzen, andererseits sie diese flexibel in der konkreten Unterrichtssituation anwenden und ihr Gefühl für die jeweilige Klasse unter Beweis stellen. Gute Lehrer reflektieren ihr Handeln sehr intensiv, ohne allerdings dem Schüler diese tendenzielle Unsicherheit zu zeigen. Oder welcher Schüler will schon einen zaudernden Lehrer haben?

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