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Die interne Kommunikation innerhalb des Lehrerkollegiums wird bei uns vor allem durch eine wöchentlich erscheinende „Zeitung“ getragen. In diesem Blatt sind insbesondere Informationen über anstehende und vergangene schulische Ereignisse zu finden. Interessant finde ich, dass man auch oft Infos über unfreiwillig länger abwesende Kollegen erhält und so meines Erachtens das Kollegium ein wenig mehr zusammenbringt. Der Kollege ist dann nicht einfach weg und es wird nicht wild vermutet, was denn mit ihm sei und was man gehört habe. Außerdem ist es eine Anregung, diesen Kollegen auch vielleicht mal anzurufen und ein paar nette Worte zu hinterlassen.
Die Zeitung wird allerdings nicht ausgedruckt und in die Fächer im Lehrerzimmer gelegt, sondern per E-Mail an die jeweilige Schuladresse des Lehrers geschickt. Ich sehe darin den Vorteil, nicht noch mehr Papier durch die Gegend zu schleppen und auch relativ simpel ein digitales Archiv anzulegen. Nachteilig ist jedoch, dass einige Kollegen die Erscheinung des Blattes gerade in persönlichen Stressphasen nicht mitkriegen, mit den entsprechenden Irritationen. Wieder ein schöner Fall der digitalen Kluft im Lehrerzimmer, wie kann man dem vorbeugen? Wieder auf Papier umsteigen, mehr Druck auf weniger techniknahe Kollegen ausüben?

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