Nachgeholfen

Herr Rau fragt, wie man mit dem Thema Nachhilfe im Schulalltag umgehen sollte. Die bisherigen Kommentare zu diesem Artikel deuten an, dass es dafür (natürlich!) kein Patentrezept gibt und in dem Bereich keine professionellen Strukturen bestehen. Ich finde es bemerkenswert, dass kommerzielle Nachhilfeinstitute nicht auf die Schulen zugehen und Kooperationen anbieten. Gibt es da juristische Bedenken?

Meine Schule in den Niederlanden hatte zumindest ganz offiziell eine Kooperation mit einer privaten Einrichtung, eine Lehrerin war dort sogar engagiert. Allerdings wurde hier nicht von Vetternwirtschaft gesprochen, im Gegenteil, die Zusammenarbeit erschien mir effektiv, da sie als Schnittstelle zwischen Schüler, Eltern, Schule und ihrer Einrichtung fungierte und somit nicht so isoliert wie die hiesigen Nachhilfe-Institute agierte. Generell fand ich die Begleitung der Schüler im psychologischen Bereich in den Niederlanden beeindruckend. Es gab sogar ein „Faalangstreductietraining“, bei dem zwei Lehrer sich um Schüler kümmern, die – auch trotz fantastischer Noten – schulische Versagensängste entwickeln.

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