Kinderkiste

Ein Teil meines Praktikums am Goethe-Institut, welches die Zeit zum Referendariat überbrücken soll, ist die Arbeit als Zweitlehrer bei jungen Deutschschülern, konkret mit Kinderm im Alter von 5 bis 13 Jahren. Meine Erfahrungen beim Unterrichten von Grundschülern tendieren gegen Null und ich habe dies in den ersten Stunden auch deutlich gespürt. Ich dachte, ein bißchen Basteln, Spielen und Singen, das wird schon kein großes Problem darstellen.  Jedoch sind die Schüler genial darin, mit relativ wenig Material ein unendliches Chaos im Raum anzurichten. Auf der anderen Seite gibt es auch Kniffe, mit denen man die Kinder zum Aufräumen motivieren kann. Meine Begleiterin spielt sowohl vor der Pause als auch vor dem Ende der Stunde einen sogenannten „Aufräum-Rap“ ein, der wie ein Countdown arbeitet und unsere Schüler auf einmal zu emsigen Ameisen mutieren lässt. Ich mag diese effektive Naivität, genauso wie das ständige und ehrliche Interesse der Kinder. Es stimmt wirklich, wenn eine Aktivität ansteht, gibt es kein Raunen oder jenen mentalen Widerstand innerhalb der Schülergruppe, den man als Lehrkraft an höheren Schulen fast immer zu überwinden hat. Daran muss man sich auch erstmal gewöhnen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s