Nach dem Ende der Ferien

Heute war es soweit, ein weiterer Schritt in Richtung Lehrer-Dasein: eigene Klasse, für ein komplettes Schuljahr, „bedarfsdeckend“ wie es so nett heißt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich einerseits befreit fühle, auch mal ungefragt „wilde“ Sachen im Unterricht auszuprobieren, aber auf der anderen Seite doch gerne stetige Rückmeldung einer routinierten Lehrkraft hätte. Gerade bei solchen banal anmutenden Kleinigkeiten wie angedachter Heftführung oder Bewertungsmethodik fühle ich mich ein wenig zwischen „Mach doch wie du magst“ und „So, und nur genau so“ schwanken.

Am Montag war noch eine Konferenz des Kollegiums, bei der unter anderem intensiv über eine Weiterbildung ausgerechnet zu Weiberfastnacht diskutiert wurde. Wortmeldungen bei solchen Gelegenheiten legen alte Feindschaften gnadenlos offen, als Berufsanfänger belässt man es also besser beim kräftigen Mitklopfen. Der Großteil der Kollegen hatte zudem eine wesentlich fundiertere Bräune, leichter Urlaubsneid kam da auf.

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