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Nach den Ferien stehen innerhalb von fünf Tagen zwei Unterrichtsbesuche an. Das bedeutet also, dass die Ferien nicht völlig durchgehangen werden können, aber auf der anderen Seite finde ich es auch mal wieder spannend, eine wirklich sattelfeste Stunde bauen zu müssen. Damit verbunden ist die stetige Aufregung, dass ein übersehener Fakt die Stunde zum Einsturz bringen könnte. Diese Spannung wird mich wohl bis zum Ende der Ausbildung zum Kribbeln bringen.

An den Unterrichtsbesuchen stört mich seit kurzem der Umstand, dass mein ‚gewöhnlicher‘ Unterricht darunter leidet. Das betrifft insbesondere die inhaltliche Seite, da ich meine Kräfte für die benoteteten Stunden bündeln muss. Aber durch Vorbereitungen und Nachbesprechungen verpasse ich auch viel Unterrichtszeit. So muss ich übernächsten Freitag früher aus meinem Ausbildungsunterricht entschwinden, um den Fachseminarleiter begrüßen (und eventuell technisches Gedöns abholen) zu können. Durch die Nachbesprechung verpasse ich wiederum mindestens ein Drittel meiner Doppelstunde Italienisch, also genau die Zeit, in der man inhaltlich richtig ranklotzen könnte. Im Verhältnis ist diese verlorene Unterrichtszeit natürlich kaum erwähnenswert, aber ein Unbehagen bleibt.

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