Projektweise

Es wird langsam hektisch bei uns Referendaren. Bis Anfang Juni haben einige von uns noch drei Unterrichtsbesuche abzuleisten. Das ist nicht nur per se viel Arbeit, sondern erfordert gleichfalls ein Haufen organisatorisches Geschick, da der Mai mit Feiertagen und außerschulischen Aktivitäten ein äußerst zerstückelter Monat ist. Da kann ich mich glücklich schätzen, dass bei mir nur noch ein UB ansteht. Nach den Osterferien hat sich jedenfalls eine Unmenge an Arbeit angesammelt, garniert mit Hochs (fantastische Stunde im Ausbildungsunterricht beim Schulleiter, eine Schülerin von mir erhält ein Stipendium) und Tiefs (miese Stunde im Ausbildungsunterricht beim Schulleiter, grausam lange Lehrerkonferenz).

Derzeit arbeite ich in fast allen Kursen stark projektorientiert (ich mag das Wort „Projekt“ nicht, aber eine Alternative ist mir bis jetzt nicht eingefallen). Mein Kurs Praktische Philosophie beschäftigt sich mit dem Themenfeld  „Natur“, der EF-Kurs darf sich an Kulturkritik reiben und im Italienisch-Kurs lasse ich thematische Rundgänge durch Venedig erstellen. Unsere Ausbildungsleiterin meinte, dass gerade in einer solchen Spätphase des Schuljahres solche Arbeitsphasen für alle Beteiligten eine Wohltat sind, wenn die Rahmenbedingungen (Themenfindung, Zeitraum, Produkt, Rückmeldung) transparent geregelt sind. Kann ich nur bestätigen.

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