Kistenweise

Am kommenden Mittwoch geht es wieder offiziell los, ich freue mich wirklich darauf. Zwei Tage zuvor finden die erste Lehrerversammlung sowie das Kollegiumsgrillen statt. Die meisten Feiern im Schulumfeld finden ja normalerweise dann statt, wenn alle pädagogisch Beteiligten komplett platt sind. Ich finde es daher sinnvoll, dies einmal zu drehen.

Für mich war die mehrwöchige Pause heilsam, jetzt sortiere ich mich wieder ein wenig inhaltlich für das kommende Schuljahr. Nur in wenigen Punkten muss ich mich völlig neu aufstellen, eigentlich betrifft das nur für mich neue Klassenstufen oder die Umsetzung von Curricula. Sehr inspiriert hat mich der Artikel zum Einsatz von Web 2.0 im Unterricht bei „Kreidefressen“, obwohl ich ähnlich enttäuscht von meinem eigenen Wirken in der digitalen Sphäre bin. Es sind bisher vor allem Peanuts, die auch einen Mehrwert für meinen Unterricht leisten. Im letzten Halbjahr habe ich so positive Erfahrungen mit meiner Kurs-Pinnwand bei padlet gemacht, das werde ich weiterführen und vielleicht auch einmal für eine Hausaufgabe verwenden.

Im letzten Artikel hatte ich vom „Reisebüro Schule“ geschrieben. Im kommenden Schuljahr kann es passieren, dass ich mindestens drei verschiedene Länder in dieem Rahmen aufsuchen werden. So sehr ich mehr über diese Erfahrungen freue, der fade Beigeschmack bleibt doch der Unterrichtsausfall durch meine Abwesenheit. Für die teilnehmenden Schüler zählt dieses Argument kaum, gerade wenn ein Teil des Programmes in den Ferien stattfindet. Eine ehemalige Schüler von mir ist gerade mit dem Programm „Merhaba Deutschland – Hallo Türkiye!“ von Youth for Understanding in Istanbul. Ich verfolge mit Interesse die vielfältigen Aktivitäten, die vor Ort angeboten werden und sei es das Üben der Theatergruppe mit Efes-Kisten.

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