Modulierend

Gestern bei der Nachbesprechung des Unterrichtsbesuchs, mit Fachseminarleiterin X in der Schulkantine: „Ja, sehr schöne Stunde. Eine Sache, in meinen Kernseminar behandele ich kommende Woche das Thema „Stimme“. Sie haben heute kaum mit der Stimme moduliert. Warum? Nervös?“

Nachbesprechung einer anderen Stunde vor rund vier Monaten, Seminarleiter Y: „Ja, war halt eine Stunde mit Schwächen. Aber die Modulation ihrer Stimme ist wirklich einmalig, damit ziehen Sie die Schüler in ihren Bann!“

Gestern habe ich übrigens geantwortet, dass ich einfach „platt“ bin. War ehrlich und wurde auch so vollkommen akzeptiert.

Ansonsten merkte man gestern auch die Routine mit Unterrichtsbesuchen (oder vielleicht war es auch schlichtweg Müdigkeit). Unerwarteter Raumwechsel bei Technikeinsatz (Beamer) macht zusätzliche Mühe. Úm Stühle bittende Schüler fremder Klassen nehmen eine Minute deiner Unterrichtszeit weg. „Falsche“ Problemfragen lassen leichte Panik aufkommen, aber ich habe einfach gefragt, ob noch andere Problemfragen denkbar sind. Dann kam auch die erhoffte, die „falsche“ war im Prinzip die Leitfrage für den zweiten Teil der Doppelstunde und insofern ein großer Gewinn für den Unterrichtsgang.

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